Sabine Steinhage
Sabine Steinhage

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Über mich ...

 

Der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. lädt ein zur Vernissage der Ausstellung

„Ohlsdorfer Impressionen der Jahreszeiten“

am Sonntag, 4. Mai 2014, 14:00 Uhr

 

Die Bühnenbildnerin und Malerin Sabine Steinhage entdeckte vor wenigen Jahren die Parklandschaft des Ohlsdorfer Friedhofs. Anstoß dazu war ein geführter Friedhofsbesuch und das Kennenlernen der Plastik „Das Schicksal“ von Hugo Lederer bei Kapelle 7. Es begann für die Malerin ein intensives Erleben der stimmungsvollen Jahreszeiten. Das Ergebnis dokumentierte sie in zwölf Aquarellen. Sie entstanden in den Jahren 2009 bis 2013.

 

Die Künstlerin wurde 1961 in Hamburg-Hummelsbüttel geboren. Sie hatte das Glück, bereits als Kind von der Opernsängerin Gabriele Klaus an die darstellenden Künste und von Alfred Lewin an die Malerei herangeführt zu werden. Später folgten Kurse u. a. bei Linde Hartmann und Peter Schneider. Weit über 50 Bühnenbilder entstanden für das Pegasus-Amateurtheater Hummelsbüttel. Von 1988 bis 2014 war sie Bibliothekarin in der Hamburger Theatersammlung und arbeitete mit an Manfred Brauneks Theaterlexikon, Schwerpunkt Bühnenbildner. Nach starkem Sehkraftverlust reduzierte sie ihre Werke auf Kleinformate in Aquarell und Moorlauge.

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Helmut Schoenfeld

Mit dem Skizzenbuch unterwegs

- Mai - VHS Hamburg Barmbek

- Juni - Kunsthalle Kühlungsborn  anlässlich des 1. Open Air Festivals

 

 

Sehbehindert?

 

Ja, meine Sehkraft hat in der letzten Zeit extrem abgenommen und ich gelte als sehbehindert.

Normales Lesen ist nicht mehr möglich, der Alltag ist schwierig geworden – und dann malen?

Beim Hamburger Blindenverein habe ich Werke einer schwarzblinden Künstlerin gesehen und gefühlt (!). Ich kann nur sagen, alle Achtung! Sie weiss sich auszudrücken! Es gibt mehr blinde Malkünstler als man erwartet. Man schaue sich nur mal die farbenprächtigen Bilder von John Bramblitt an.

 

Jedenfalls habe ich wieder Mut gefasst und den Pinsel in die Hand genommen. Ich bin schliesslich nur sehbehindert und nicht völlig blind! - Nun jongliere ich mit diversen Lupen, meinem Handlesegerät und den Malsachen herum. Meine Finger ersetzen Abstandshalter oder Lineal.

Lange kann ich mich leider nicht konzentrieren, Sehen und Erkennen ist anstrengend. Somit ist das Bildformat deutlich kleiner geworden und die Einzelheiten halten sich in Grenzen.

Malen ist mehr als pures Abzeichnen der Natur, dafür gibt es ja den Fotoapperat.

Malen bedeutet Gefühle auszudrücken, die Freude an der Kreativität zu spüren und für mich auch die Suche nach einer Zeit der inneren Ruhe in einer hektischen Welt, die für mich plötzlich so anders aussieht.

Sabine H.L. Steinhage

 

 

Ohne meine Lupen geht nichts mehr!
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© Sabine Steinhage, Hamburg 2014